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Der Prototyping-Berg – von spektakulären zu realistischen Ideen – Tag 4 der Stimmt Konferenz

Bernhard Schindelholzer begleitete uns heute über den “Prototyping-Berg”: Übungen zur kompletten Öffnung des Gestaltungsraums konvergieren im Laufe des Tages zu realistischen Konzepten.
Nachdem wir gestern Alternativen zu heutigen Optionen ausgearbeitet hatten, haben wir heute
anhand verschiedener Innovationstechniken verrückteste Ideen in den Einzelteams entwickelt und einzelne zu Konzepten ausgesponnen.

Prototyp Kinderdorf

Prototyp des neu gestalteten Kinderdorfs

Prototyp Abenteuerrucksack

Prototyp des «Abenteuer-Rucksacks»

Eine der Innovationstechniken war das (Re-)Framing mit folgenden Schritten:
1. Annahmen identifizieren
2. Annahmen in Frage stellen
3. Annahmen verändern

Unglaublich wie viele wilden Ideen aus dieser kurzen Phase entstanden sind – viele eher utopisch für unsere Fallstudie. Die Phase des “integrierenden” Prototypen hat uns wieder auf den Boden der Tatsachen geholt, wir mussten anhand dreier Kriterien einen finalen, realistischen Prototypen erstellen.
Dank Roger Martin’s Konzept vom Buch “The Opposable Mind” (kurze Zusammenfassung: Bringe das Beste von mehreren Ideen zusammen zu einer “Super-Idee”) haben wir Aspekte der “wilden” Ideen mit den ersten Konzepten fusioniert und zu einem realistischen Konzept zusammengefügt – und diese allen Gruppen und dem Geschäftsführer des Hotel Ucliva vorgestellt.

Konzept Enkliva

Konzept Enkliva mit einem speziellen Angebot für Grosseltern mit Enkelkindern

Ganz spannend und lehrreich ist die Reflektion unserer Ideen aus der Sicht des Geschäftsführers: Er war sehr offen mit uns und hat klar aufgezeigt, was realistisch ist, welche Implikationen entstehen und welche Aspekte er aufgreifen und pilotieren wird – Ideen mit geringem Aufwand für sofortige Umsetzung sowie Ideen mit planerischem Aufwand (ansonsten geringe Investionen) für die langfristige Strategie – Yeah!

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Customer Experience meets Design Thinking – Tag 3 der Stimmt Konferenz

Den dritten Konferenztag haben wir ganz dem Thema “Create” gewidmet. Bernhard Schindlholzer (http://www.customer-experience-labs.com/) stiess zu uns, um uns in dieser zentralen Phase zu begleiten und zu unterstützen.
Von ihm haben wir eine kurze Einführung zu “Design Thinking” erhalten – ein Vorgehen, um Probleme zu lösen und Innovationen zu gestalten. Dieses haben wir auf unsere Fallbeispiele angewandt.

Im Gegensatz zum “Business Thinking” werden im “Design Thinking” zu den bestehenden Optionen (induktives/deduktives Denken) Alternativen (abduktives Denken) entwickelt. Ideen entstehen aus tiefem Kundenverständnis und während des Prototypings.

Was uns besonders geblieben ist:

„Let it happen“: Die Atmoshpäre muss Ideen erlauben und jede Einschränkung vermeiden. Für uns eher ungewöhnlich war es, die Ratio in dieser Phase völlig auszuschalten und alle auch noch so aussergewöhnlichen Ideen einzubringen. Beim Brainstorming haben wir trainiert, uns aktiv auf die guten Aspekte einer Idee zu konzentrieren, indem wir Ideen mit den Worten “Ja, und…” weitergesponnen haben.

„Dance with Ambiguity“: In dieser Phase ist noch nicht immer alles konkret greifbar und die Anwendbarkeit von Ideen scheint wenig realistisch. Doch genau dies ist der Punkt: Es gilt, den gesamten Gestaltungsraum auszunutzen.

„Experiential Prototyping“: Die spannendsten Ideen wurden als Rollenspiele und mit greifbaren Mock-ups geprototypet, und später vorgestellt. Im Design Review reflektierten wir die Ideen mit „I like…“ und „I wish…“ und fokussierten dadurch auf das Positive.

Nachdem wir uns heute vor allem aufs „Create“ konzentriert haben, werden wir morgen in Richtung „Verify“ und „Integrate“ weiterarbeiten.

Rollenspiel

Darstellung einer Interaktion im Rollenspiel

Experential Prototype

Prototyp eines Self-Service Food/Drink Services

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