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Customer Journey Crashkurs jetzt auf Video!

Wie wir bereits am CEN-Xchange November von Marc Blume (Stimmt AG) gelernt haben:

Emotionen sind die Wegweiser zu den bedeutenden Ereignissen auf einer Customer Journey. Die Situationen in denen der Kunde mit stark positiven oder negativen Emotionen reagiert, sind die aussagekräftigsten. Sie sind ausschlaggebend dafür, ob der Kunde eine positive oder negative Haltung dem Produkt oder dem Unternehmen gegenüber einnimmt.

Doch viel schöner als die Worte zu lesen, ist es doch sie aus dem Mund von Marc Blume zu hören und die Präsentation zu sehen. Daher hier nun für euch das ganze auf Video.

Link zur Zusammenfassung: http://links.stimmt.ch/crashkurs

Haben Sie Fragen zum Thema Customer Journeys? Marc Blume von Stimmt gibt gerne Auskunft: marc.blume@stimmt.ch oder +41 44 562 10 25

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Customer Journeys mit CXTracker – günstiger und schneller! – CEN-Xchange Dezember 2011

Mit der Online-Plattform CXTracker von Userfeedback präsentiert uns Bernhard Schindlholzer ein vielversprechendes Tool, mit welchem Endkunden selbständig ihre Customer Journeys dokumentieren können. Dadurch sind erhebliche Zeit- und Kostenersparnisse möglich. Als Ergebnis erhält man ein Bild, wie verschiedene Kunden die Interaktion mit dem Unternehmen erleben. Daraus lassen sich Rückschlüsse ziehen, an welchen Stellen im Gesamtprozess das Unternehmen etwas verändern sollte, um das Kundenerlebnis zu verbessern.

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Booom, boom, boom, bang! CEN-Xchange Finale 2010 mit Erkenntnissen aus Verhaltenspsychologie und Theaterwissenschaften

Zum Saisonfinale des CEN-Xchange hat Glenn Oberholzer einen actiongeladenen Talk präsentiert und wir haben einen kurzen Überblick über die Highlights des Customer Experience Forum 3 vom 1. Dezember gegeben.

«CX» Fundstücke

::Memorable Customer Experiences: A Research Anthology

Diese Sammlung aus 16 Forschungsarbeiten und Fallstudien von über 25 Autoren beleuchtet das Thema „Experiential Marketing“ bzw. „Memorable Customer Experiences“ aus verschiedenen Blickwinkeln. Sie zeigt auf, was hinter diesen schwammigen und oft missverstandenen Begriffen steckt und wie Firmen sich diese Strategien zunutze machen können, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Die vollständige Rezension von Anita Stähli gab’s im Blogbeitrag im November.

Verhaltenspsychologie und Theaterwissenschaft treffen aufeinander

Schon im Mai haben wir einen kurzen Ausflug in die Welt des Theaters gemacht (siehe CEN-Xchange Mai) und nun haben wir den Faden wieder aufgenommen. Die Dramaturgie bzw. der Spannungsbogen von Filmen folgt gewissen Regeln, die auch für die Interaktion von Kunden mit Unternehmen gelten sollten, um die Erlebniskette gezielt und positiv zu beeinflussen. Zusammen mit weiteren Erkenntnissen aus der Verhaltenspsychologie hat Glenn 5 kurze Regeln zusammengefasst, anhand derer man die Customer Journey oder Kundenerlebnisskette optimieren kann:

  1. An Rituale halten
  2. Unangenehmes zuerst aus dem Weg räumen
  3. Angenehmes stückeln, Unangenehmes zusammenfassen
  4. Auswahl ermöglichen
  5. Ein starkes Ende

Die Begründung und Herleitung der Regeln gibt es auf Slideshare zum Nachlesen und -hören: Slidecast

Rückblick auf das Customer Experience Forum 3

Auf unserem Blog gibt es bereits eine kurze Zusammenfassung des Tages, deswegen konzentrieren wir uns hier auf die Diskussionen, die wir geführt haben.

Zum einen haben wir über die Fallstudie der Basler Versicherungen gesprochen, in der es um Corporate Wording für ein besseres Kundenerlebnis ging. Hier gibt es für viele Firmen – nicht nur für Versicherer – grosses Potential, verständlicher und ansprechender zu kommunizieren. Natürlich ist dies nur ein Glied in der Kundenerlebniskette. Aus Kundensicht ist es sicher wünschenswert, wenn die Marketing oder Kommunikationsabteilung sich des Themas annimmt. Eine noch grössere Wirkung kann erzielt werden, wenn diese Massnahmen als Teil einer überliegenden Initiative stattfinden, mit dem Ziel, ein konsistentes Kundenerlebnis über alle Touchpoints zu ermöglichen.

Wie auf dem Forum selbst bot auch auf dem CEN-Xchange der Vortrag von Ira Holl über die Flagship-Filiale Q110 der Deutschen Bank viel Diskussionsstoff. Auch wenn bezüglich der einzelnen Massnahmen und Elemente der Q110 nicht unbedingt nur Einigkeit besteht, so beeindruckte die grundsätzliche Haltung einer lernenden Organisation, die Dinge ausprobiert und Fehler als Teil des Lernprozesses bewusst in Kauf nimmt.
Derart inspiriert wurden verschiedene Ansätze diskutiert, wie Unternehmen die Hürden zu ihrer Kundschaft abbauen und sich als geschätzter, vertrauenswürdiger Partner besser in deren Leben integrieren könnten. Ob wir jemals ein Versicherungs-Café sehen werden, können wir natürlich nicht voraussagen. Wir sind sehr gespannt, wie sich Unternehmen den neuen Herausforderungen in gesättigten Märkten mit gut vernetzten und anspruchsvollen Kunden stellen werden und freuen uns darauf, mit unseren Ideen ein wenig Bewegung ins Spiel zu bringen.

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Einfache Methode, grosse Wirkung: die Customer Journey – CEN-Xchange im Oktober

Isabel Paar und Regula Zimmermann haben von Ihrem Projekt berichtet, das Kundenerlebnis von Swisscom Kunden bei der Auswahl und Kauf von Handys für mobiles Internet zu verbessern. Danach haben wir einen Ausflug in die Social Media Welt im Kontext von Contact Centern gemacht.

«CX» Fundstücke

::Apple iPod Werbung (Karin)
Im Jahr 2006 hat Apple einen Spot lanciert, der dem Kunden einfach und verständlich erklärt, wie das Produkt «iPod» funktioniert und wo man es überall einsetzen kann – anywhere and anytime.
Und das Ganze ohne Technik Jargon und auf sehr charmante Weise: http://www.youtube.com/watch?v=-pUPsAcGndE&feature=related

::Aufzugfahren 2.0 (Martin)
Ein einfaches und bekanntes Problem wurde in London in einem Hochhaus gelöst: wenn man sich im Fahrstuhl vertippt hat, kann man durch erneutes Antippen die Wahl rückgängig machen und ein neues Stockwerk wählen. So wurde für Martin das Aufzug fahren zum guten, überraschenden Erlebnis.

::Best Buy macht seine Mitarbeitenden zu Problemlösern (Helmut)
Best Buy hat erkannt, dass die 155.000 Mitarbeitenden ein riesiges Wissenspotential darstellen und auf viele Kundenfragen vermutlich eine gute Antwort haben. Dafür gibt es nun die Twelpforce: twitter.com/twelpforce
Dort können Kunden ihre Fragen einstellen und jeder Mitarbeitende bei Best Buy hat theoretisch die Gelegenheit, diese zu beantworten. Folgender Youtube Spot visualisiert sehr schön das Prinzip: http://www.youtube.com/watch?v=25zcavXj97I

Die Customer Journey bricht Silos auf und erweitert den Horizont

Häufig werden Verbesserungen in einem spezifischen Kontext angestrebt, z.B. die Usability einer Webseite. Das ist eine gute Sache, greift aber häufig zu kurz, wenn man nicht die ganze Customer Journey oder Erlebniskette des Kunden kennt. Diese beinhaltet meistens nicht nur einen Touchpoint, zum Beispiel den, den man gerade zu optimieren anstrebt, sondern viele weitere. So informieren sich Kunden in Broschüren, im Internet, im Fernsehen oder im Laden. Kaufen können sie online oder im Laden. Es gibt also verschiedene Pfade über verschiedene Interaktionen und Touchpoints, die die Kunden durchlaufen, bevor sie zum Ziel kommen. Wie genau die Kunden von Swisscom diese Customer Journey erleben und welche Hindernisse ihnen dabei im Weg stehen, haben Isabel und Regula in den letzten 1,5 Jahren für das Mobile Internet und die entsprechenden Endgeräte untersucht. Dabei sind ihnen viele Fallstricke aufgefallen. Zum Beispiel die Webseite, auf der die Kunden die aktuellen Handy nicht gefunden haben. Oder die schlichte Tatsache, dass viele Kunden mit dem Konzept des mobilen Internet noch nicht so viel anzufangen wussten und das Marketing diesem Umstand Rechnung tragen musste. Und nicht zuletzt die Kundenberater. Selber meist iPhone Benutzer – konnten sie nicht immer kompetent über andere mobile Endgeräte Auskunft geben, aus Mangel an eigener Erfahrung. All diese Probleme wurden erkannt, weil konsequent und systematisch entlang der Erlebniskette Touchpoints und Interaktionen untersucht wurden. Nun können diese Hürden eine nach der anderen entfernt werden, so dass am Ende der Einkauf problemlos und aus einem Guss ablaufen kann und so zu einem besseren Kundenerlebnis führt.

Social Media meets Contact Center

Der Bericht vom Swiss Contact Day (siehe dazu auch unseren Blogeintrag vom 20. September) mit Schwerpunkt Social Media hat zu sehr angeregten Diskussionen geführt. Fragen nach der Wirksamkeit oder Messbarkeit von Social Media Aktivitäten auf Twitter, Facebook & Co. kamen ebenso zur Sprache, wie der Umgang mit dem verbundenen Kontrollverlust, den Unternehmen hinnehmen müssen. Wie auch auf dem Contact Day, gab es auch in unserer Runde etliche Firmen, die die ersten Gehversuche im Social Media Bereich wagen, aber noch nicht so wirklich durchgestartet sind. Die Beispiele wie telekom_hilft (twitter.com/telekom_hilft), Twelpforce (siehe Fundstück) oder die British Telecom Expertenforen, zeigen, wie Firmen diese Kanäle nutzen, um ihre Kunden besser und auf sehr direkte weise zu bedienen. Durch die schnellen Verbreitungsmechanismen in den Social Networks werden diese gelungen Interaktionen zur authentischen Werbung für das Unternehmen. Ganz nach dem Motto: Tue Gutes und mache es den anderen einfach, darüber zu reden.

Leider verging die Zeit viel zu schnell, so dass noch viele offene Punkte und viel Diskussionspotential besteht. Wir werden das Thema daher sicher in einer der kommenden CEN-Xchange Veranstaltungen wieder aufnehmen.

Weitere Veranstaltungen

Wir freuen uns auf die kommenden CEN-Xchanges, die am 1. Mittwoch im Monat stattfinden werden. Weitere Termine und das jeweilige Programm gibt es hier: http://topics.stimmt.ch/cen-xchange/
CX-Pioniere sind eingeladen, ihre Fallbeispiele, Erfahrungen oder Herausforderungen in diesem Rahmen zu präsentieren. Interessenten wenden sich bitte an Helmut Kazmaier. Der nächste Termin ist am 3. November.

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Customer Experience Methodenset schärfen – Stimmt Konferenz im Hotel Ucliva

Stimmt Konferenz AgendaStimmt ist im Hotel Ucliva in Waltensburg eingezogen, um eine Woche lang das Vorgehen und Methodenset für Customer Experience Projekte zu reflektieren und weiter zu entwickeln.

Das Spezielle daran ist, dass unsere Umgebung nicht nur Wohn- und Arbeitsort, sondern zugleich Studienobjekt ist. So können wir, sozusagen im Zeitraffer, an einer realen Fallstudie arbeiten, deren Teil wir selber sind.
Wir vermitteln Grundlagen bzw. frischen diese auf, wenden dieses Wissen direkt an und reflektieren anschliessend die Methoden. Davon versprechen wir uns nicht nur inhaltliche Erkenntnisse für unsere Fallstudie, sondern besonders auch auf der Meta-Ebene für unsere Methoden.

Die Ausgangslage haben wir in einer kleinen Vorstudie mittels Telefoninterviews, Fragebogen sowie Dokumentenrecherche erhoben, so dass wir uns während der Konferenz hauptsächlich auf die Auswertung und Entwicklung von Verbesserungsvorschlägen konzentrieren können.

Agenda MontagDer heutige Montag stand im Zeichen des Verstehens. Wir haben das Material aus der Vorstudie gesichtet und daraus Rückschlüsse auf die Customer Journey unserer Zielgruppen gezogen.

Exemplarisch haben wir einzelne Ereignisse in Rollenspielsituationen überführt und anschliessend gemeinsam analysiert. Daraus haben sich die Ansatzpunkte ergeben, die wir nun in den folgenden Tagen weiter verfolgen und mit Lösungsvorschlägen ausarbeiten werden.

Das für uns wichtigste Element des Tages, ist vermutlich die Reflektion über die Methoden.
Das Rollenspiel haben wir in dieser Form so noch nicht eingesetzt und wir waren selber gespannt, wie sich das «anfühlt».

Der Spass, den wir dabei hatten, haben wir mit Sicherheit als positiv empfunden. Die kritische Auseinandersetzung im Nachfeld hat einige Erkenntnisse, aber auch Fragen zu Tage gefördert.
Einige Beispiele:

  • Das Rollenspiel ist sehr gut als Kommunikationsmittel geeignet. Vor allem wird durch die plastischen Schilderungen wird das Bewusstsein für gewisse Zustände geweckt.
  • Das Rollenspiel bietet eine gute Möglichkeit die Interaktionen von Kunden über verschiedene Kanäle hinweg zu illustrieren.
  • Die Auseinandersetzung mit den Fakten für die Erarbeitung der Szenen vermittelt einen guten Eindruck von den Personas.
  • Nicht nur die Interaktion, sondern auch der Kontext, wie Ziele, Motive, Einstellungen oder Erwartungen der Akteure müssen vermittelt werden.
  • Schauspieler brauchen Zeit, sich auf ihre Rollen vorzubereiten, um auf Veränderungen reagieren zu können.
  • Ist das Rollenspiel zur Darstellung der Ist-Situation notwendig oder reicht eine reine Erzählung? Liegt die Stärke nicht vielmehr in der Möglichkeit des Dialogs zur iterativen Verbesserung einer Interaktion?
  • Gibt es nicht eine grosse Gefahr, dass Fakten durch die Interpretation bzw. individuellen Fähigkeiten der Schauspieler verzerrt werden?
  • Wie gross ist der Freiheitsgrad der Schauspieler? Braucht es einen Regisseur bzw. ein genaues Skript?

Dies sind bei Weitem noch nicht alle Punkte. Diese zeugen aber davon, dass wir reichhaltigen Stoff für weitere Diskussionen haben, an deren Ende hoffentlich ein gutes Bild von der Methode, dem Einsatzzweck und der genauen Ausführung steht.

Wir werden sicher in einem der nächsten CEN-Xchanges diese und weitere Methodendiskussionen aufgreifen, von unseren Erfahrungen und Erkenntnissen berichten und zur Diskussion stellen.

Natürlich kann die Diskussion auch bereits an dieser Stelle über die Kommentarfunktion eingeleitet werden. Wir freuen uns auf den Austausch.

Nun sind wir gespannt auf die folgenden Tage, über die wir ebenfalls auf unserem Blog tagesaktuell berichten werden.

Weitblick in Waltensburg

Für Weitblick aus unserem Seminarraum ist gesorgt.

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