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Das nächste Customer Experience Forum findet am 20./21. Juni 2012 in Wien statt. Weitere Informationen auf: http://www.cx-forum.ch-
Letzte Beiträge im Blog
- Elevator-Pitch für die CX-Revolution bei Versicherungen – CEN-Xchange Mai
- Erlebnisse die Bewegen – CX Fundstücke im April 2012
- Erfolgreich durch Differenzierung: Customer Experience im Retail Banking
- CEN-Xchange | 8. Mai | In einem Tag das Versicherungswesen revolutioniert
- CX-Forum 5 Fallstudie: Workation Week – der Living Prototype
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- RT @StimmtAG Elevator-Pitch für die CX-Revolution bei Versicherungen Mehr unter http://t.co/lenWxrl7 12:12:01 PM Mai 15, 2012 from Tweet Button ReplyRetweetFavorite
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- RT @markhurst: There's a huge difference between *asking* people what they want and *finding out* what they want. 06:33:08 AM Mai 10, 2012 from TweetDeck ReplyRetweetFavorite
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Customer Journeys «ein Crashkurs für Reiselustige» – CEN-Xchange November
Emotionen sind die Wegweiser zu den bedeutenden Ereignissen auf einer Customer Journey. Die Situationen in denen der Kunde mit stark positiven oder negativen Emotionen reagiert, sind die aussagekräftigsten. Sie sind ausschlaggebend dafür, ob der Kunde eine positive oder negative Haltung dem Produkt oder dem Unternehmen gegenüber einnimmt.
FabLab «dream it. make it. share it.» – CEN-Xchange Oktober
«Was, wenn Sie eines Tages die Produktionskraft einer Autofabrik auf Ihrem Schreibtisch hätten?» Mit diesem Gedanken von Neil Gershenfeld startete im Jahr 2002 das erste FabLab am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und ist seitdem zu einer weltweit schnell wachsenden Bewegung geworden. Peter Troxler vom FabLab Luzern berichtete uns in einer spannenden Präsentation, mit Gelegenheit selbst das Unmögliche möglich zu machen, von der Entstehung und der Zukunft der FabLabs.
Was ist ein FabLab (weiterlesen …)
Customer Experience Forum 5 – Jetzt bewerben!
Die Bewerbungsphase für das Customer Experience Forum 5 am 10. November 2011 hat begonnen.
Was ist das CX Forum
Das CX Forum bringt engagierte Menschen mit einem Herz für Customer Experience in einen aktiven Dialog zusammen, um gemeinsam mehr zu erreichen. Das Forum ist etwas zwischen Konferenz und Unconference. Wir bieten einen inspirierenden Rahmen und sorgen für die richtige Mischung aus interessanten Personen, die etwas zu sagen haben. Der Inhalt kommt hauptsächlich aus der Community.
Wer teilnehmen kann
Um die Atmosphäre und einen möglichst grossen Nutzen für alle Beteiligten gewährleisten zu können, ist die Anzahl Plätze auf 50 limitiert. Um eine Teilnahme bewerben kann sich jeder, der sich von der Beschreibung des CX-Forums angesprochen fühlt und der Überzeugung ist, einen aktiven Beitrag leisten zu können.
Mehr dazu findet ihr auf der CX Forum Seite: CX Forum 5
Zum Bewerbungsformular geht es hier: Onlineformular für Bewerbung
Wir freuen uns auf viele neue und auch bekannte Gesichter.
Speed Creation schafft effizientere Projekte – CEN-Xchange September
Zum CEN-Xchange im September zeigte Matthias Pohle auf, wie Ideen mit einer Speed Creation soweit konkretisiert werden, dass sie in Projekten umgesetzt werden können. Die Speed Creation verbindet dabei Elemente aus dem Customer Experience Design mit Methoden aus dem Projektmanagement und der Softwareanalyse.
Dazu fanden sich 13 Pioniere im Stimmt Office ein, welche diese Methode, die im Februar 2010 entwickelt wurde, näher kennenlernen wollten, um Projekte erfolgreicher und effizienter gestalten zu können.
Speed Creation hat das Ziel, in einem kleinen interdisziplinären Team, während eines drei tägigen Off-sites, die Basis für ein Projekt zu kreieren und die high-level Requirements für alle Aspekte der Produktentwicklung zu erstellen. Damit können alle direkt involvierten Personen auf einen gemeinsamen Wissensstand gebracht und die Projekteffizienz gesteigert werden.
Im Fokus stehen dabei die folgenden Ziele:
:: Die Voraussetzungen
Damit ein solcher Speed Creation Workshop erfolgreich wird, gibt es einige Anforderungen an die Teilnehmer und Organisatoren.
Das Team muss interdisziplinär zusammengesetzt sein, über die notwendigen Skills verfügen, sowie die Möglichkeit haben, drei Tage an einem Off-site Workshop teilzunehmen. Eine Voraussetzungen, die es erschwert Kunden mit einzubeziehen. Weiter sollten die Teilnehmer die Fähigkeit besitzen, offen zu kommunizieren, auch einmal ein Problem im Raum stehen zu lassen und auch halbfertige Erkenntnisse mit der Gruppe zu teilen, so dass diese gemeinsam weiter entwickelt werden können.
Der Erfolg des Workshops hängt zudem zu einem grossen Teil vom Moderator ab, der die drei Tage minutiös strukturieren und anschliessend alle Erkenntnisse dokumentieren muss, so dass sich die Teilnehmer ausschliesslich auf die Inhalte konzentrieren können.
:: Der Prozess
Der Prozess selber ist so gestaltet, dass die drei Tage einer klaren Struktur folgend und jeden Tag diverse Workshops stattfinden zu einem definierten Thema:
In den Workshops wird die high-level Kundenerlebnisskette in einzelne Use Cases aufgebrochen, die anschliessend mittels einem UML Spezifikationsschema aufgeschrieben werden.
Die erarbeiteten Ideen werden täglich jeden Abend einem Realitätscheck unterzogen, indem die Resultate einer externen Jury präsentiert werden. Diese hat dabei die Möglichkeit, zu den erarbeiteten Ergebnissen Feedback zu geben und auf Validität zu überprüfen. Die Jury erlaubt es die möglichen Projekt-Stakholders oder sogar Kunden einzubeziehen, die damit zum einen wertvolles Feedback geben können und zum anderen auch gleich in das Projekt einbezogen werden, was einer späteren Implementierung der Lösung sehr zuträglich ist.
:: Die Erfolgsfaktoren
Für das gelingen dieser Speed Cretaion Workshops gibt es einige Erfolgsfaktoren zu beachten:
- Klärung der Erwartungshaltung bezüglich der Ausgangssituation. Es wird 80% eines Projektes gemacht, aber nicht 100%.
- Customized Speed-Creations, wobei die WS-Module individuell je nach den Bedürfnissen des Projektes zusammengestellt werden
- Konstruktives, konzentriertes Arbeiten ohne Ablenkung – Die Teilnehmer sind out-of-office.
- Feedback durch eine kompetente Jury.
- Interdisziplinäres Team mit Teilnehmern aus operativen Bereichen
- Dokumentation durch die Moderatoren während des Off-sites. Anschliessend muss dies jedoch durch die Projekt Manager weitergeführt werden.
:: Das Fazit
Das Ziel der Speed Creation Methode besteht darin, alle relevanten Projektteilnehmer auf ein Projekt einzustimmen und den Erfüllungsgrad einer Idee für alle Teilnehmer auf 80% zu heben. Es ist nicht das Ziel die komplette Detailspezifikation auszuarbeiten. Dabei gibt es dem Team jedoch die Chance sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen, alle auf den gleichen Stand bezüglich des Ziels zu heben und bereits viele der betroffenen Anspruchsgruppen einzubeziehen, was das gesamte Projekt anschliessend viel effizienter macht.
Die Speed Creation Methode wird fortwährend weiter entwickelt und Matthias Pohle arbeitet daran, diese ebenfalls zu veröffentlichen. Weitere Informationen dazu findet man auf ihrem Twitter Stream und dem Blog. Die Folien zum Vortrag können hier heruntergeladen werden.
Video vom Vortrag:
:: CX Fundstücke
upc cablecom Bestellprozess – Gut visualisierter Bestellprozess mit einfacher Möglichkeit zum Package-Bundling.
The Birdy – Ein äusserst simples Tool um die persönlichen Finanzen zu verwalten mit einem E-Mail pro Tag alle Ausgaben erfassen.
Abstract – Eine Buchreihe des Think Tanks der Bank Sarasin, diese enthält sehr gute Visualisierungen komplexer statistischer Daten.
Und noch einmal: Booom, boom, boom, bang!
Das Finale des CEN-Exchange 2010 ist im vorweihnachtlichen Stau der Veranstaltungen leider etwas untergegangen. Deshalb haben wir uns entschlossen, den Vortrag ganz einfach zu wiederholen. Actiongeladen auch diesmal.
Wie also Verhaltenswissenschaften und Theater aufeinandertreffen, gibt’s zum Nachlesen und –hören im Slidecast.
Kundenerlebnisse gezielt beeinflussen
Haben Sie es schon einmal erlebt, dass Sie endlich beim Hotel ankommen, in Ihr (gebuchtes!) Nichtraucher-Zimmer einchecken wollen, und Sie in diesem Moment mitgeteilt bekommen, dass es leider gerade kein freies mehr gibt? Na wunderbar…
Nun werden Ihnen folgende Möglichkeiten angeboten: ein Raucherzimmer zu nehmen, oder für 30€ ein Upgrade zu kaufen, so bekämen Sie Ihr Nichtraucherzimmer, plus Frühstück, WLAN und freie Minibar. Sie können Rauch nicht ausstehen und das Upgrade-Angebot erscheint Ihnen fair, also nehmen Sie das Upgrade dazu.
Im Zimmer legen Sie erst einmal die Füsse hoch und freuen sich über das kühle Bier aus der Bar. Keine 10 Minuten später klingelt das Telefon. Es ist die Rezeption. Sie entschuldigt sich nochmals und fragt, ob bei Ihnen alles zu Ihrer Zufriedenheit ist. Wow! Das haben Sie nicht erwartet. Na klar, alles tiptop, bei der Aufmerksamkeit! Und das Bier schmeckt.
Gut orchestriert, nach dem was wir von den Theaterwissenschaften gelernt haben. Alle 5 Regeln wurden erfüllt.
1. An Rituale halten
Check-In an der Rezeption
2. Unangenehmes zuerst aus dem Weg räumen
Sofortiger Hinweis, dass leider kein Zimmer mehr frei ist
3. Angenehmes stückeln, Unangenehmes zusammenfassen
WLAN, Minibar, Frühstück. So können Sie sich 3x freuen.
4. Auswahl ermöglichen
Raucherzimmer oder Upgrade
5. Ein starkes Ende
Nachfassen der Rezeption
Obwohl Sie mit einer ziemlich schlechten Nachricht empfangen wurden, gehen Sie zufrieden nach Hause und erzählen sogar noch Ihren Kollegen vom super Service vor Ort. Ziel mehr als erreicht, oder?
Wie sieht es aber mit der Ethik aus? Die Kunden werden ja schliesslich gezielt manipuliert. Finden Sie das in Ordnung?
Last but not least: unsere gesammelten CX Fundstücke
Da gab es den Papershow-Stift, der synchron zum Schreiben auf Papier die Aufzeichnungen direkt auf den Bildschirm projiziert.
Und zwei Ted-Talks:
- Denis Dutton über die Darwinian Theory of Beauty
- Emily Pilloton über Teaching design for a change
Mit Design Thinking auf 150 Ideen – CEN-Xchange im September
Christoph Schmugge von der Zurich Versicherung stellte uns sein Projekt vor, bei dem durch Design Thinking 150 Ideen generiert wurden, um das Kundenerlebnis zu verbessern.
«CX» Fundstücke
::Ungewöhnliche Bestellbestätigung bei Freitag (Nico)
Meine Bekannte hat sich bei Freitag online eine Tasche bestellt. Die Bestellbestätigung, die sie erhalten hat, verpackte die notwendigen Zahlen und andere Angaben in eine witzige Story.
::Workplay als Workshop-Methode (Beat)
Beim CEN-XChange im Mai habe ich die Work Play Methode kennengelernt, bei der man wie in einem Theaterstück in die Rolle der Kunden schlüpfen kann, um Kundenerlebnisse nachzustellen. Diese habe ich jetzt in einem Workshop ausprobiert und war begeistert, wie gut das funktioniert hat.
::Entspannter online bestellen bei Nespresso (Christoph)
Beim Bestellen haben wir vergessen, die temporäre Adresse, die wir bei einer früheren Bestellung eingetragen hatten, wieder zu ändern. Die Bestellung kam natürlich nicht an und ich rief bei Nespresso an. Nespresso erkannte den Irrtum als technischen Fehler an. 2 Tage später war das Paket bei uns, mit einer bereits korrigierten Rechnungsadresse. Für das nächste Mal wurde mir sogar eine Gutschrift gegeben.
::Das iPhone der Video Kameras: minoHD von Flip video (Meik)
Eine super einfach zu bedienende Videokamera, die sehr gute Aufnahmen in HD Qualität macht und mit einem Design das ich in dem Bereich sonst eher Apple zugetraut hätte. Die Kamera zeigt, dass technisch hoch komplexe Produkte einfach zu bedienen sein können und dabei hohen Qualitätsansprüchen genügen können. Dazu sehen sie noch gut aus. Bei den Flip video Kameras ist es gelungen, sich auf die Kernfunktionalität zu fokussieren ohne dabei Abstriche in Sachen Qualität zu machen.
Link zu Webseite: www.theflip.com
::Taschen registrieren bei Knomo (Johanna)
Zum Schluss noch einmal Taschen, diesmal von Knomo. Meine Arbeitstasche hat auf einem grossen Label auf der Innenseite eine ID und eine Telefonnummer. Ich konnte die Tasche mit der ID online registrieren – falls ich sie verliere, kann der ehrliche Finder einfach bei Knomo anrufen. Interessant finde ich, dass es trotz Medienbruch (online Registrierung) und höchst unwahrscheinlichem Use Case funktioniert: Ich fühle mich mit meiner Arbeitstasche «verbunden».
Link zu Webseite: www.knomobags.com
Kundenerlebnis beim Kundendienst einer Versicherung
Jeden Monat zahlen Sie hunderte Franken an eine Pensionskasse. Um das Kundenerlebnis mit dem Kundendienst einer Versicherung ging es in der Fallstudie, die Christoph Schmugge präsentierte, Leiter Kundendienst beim Bereich Kollektivleben der Zurich Versicherung. Ziel des Projekts war es, in 3 Monaten konkrete, umsetzbare Initiativen zu identifizieren, die das Kundenerlebnis mit dem Kundendienst optimieren.
Zuerst wurde der Prozess ausgewählt, bei welchem am meisten Optimierungspotenzial besteht: Die so genannte Jahresendverarbeitung muss jeder Arbeitgeber genau dann erledigen, wenn auch in seinem Geschäft viel zu tun ist. Aus 23 Interviews zu diesem Prozess mit Kunden wurden im Anschluss 3 Personas abgeleitet – erstaunlich trennscharf, wie Christoph Schmugge betonte. Die Personas stiessen innerhalb der Organisation auf grosse Beachtung.
Mit den Ergebnissen der Interviews ging das Projektteam dann in einen anderthalbtägigen «Ideate»-Workshop, in dem mit Hilfe von Design Thinking 150 Ideen generiert wurden. Der Workshop war geprägt von dem Wechselspiel des Sich-Öffnens für kreative Ideen und der analytischen Verdichtung auf umsetzbare Initiativen: «Diese Spannung war extrem förderlich fürs Projekt. Die Ideen sind ein Riesenfundus für die nächsten 5 Jahre.», meint Christoph Schmugge.
Aus den Ideen wurden schliesslich 20 Prototypen erstellt, für die in 2 Iterationen Feedback von Kunden eingeholt wurde. Ergebnisse des Projekts sind konkrete Initiativen, von denen 5 bereits umgesetzt werden.
Nach der Projektvorstellung beantwortete Christoph Schmugge noch Fragen, die sich vor allem auf die Umsetzung bezogen: Das Messen von Veränderungen und die Reflexion nach einer gewissen Zeit sind zwei Möglichkeiten, mit denen die Umsetzung der Projektergebnisse begleitet werden sollen – denn gute Customer Experience ist vor allem eine Einstellungssache.
Weitere Veranstaltungen
Wir freuen uns auf die kommenden CEN-Xchanges, die weiterhin am 1. Mittwoch im Monat stattfinden werden. CX-Pioniere sind eingeladen, ihre Fallbeispiele, Erfahrungen oder Herausforderungen in diesem Rahmen zu präsentieren. Interessenten wenden sich bitte an Helmut Kazmaier. Der nächste Termin ist am 10. Oktober.
Customer Experience Network eXchange im Juli – Mit gutem Prozess-Design das Kundenerlebnis verbessern und Kosten senken
Nicole Knuchel hat mit ihrem Fallbeispiel von Swisscom eindrücklich gezeigt, wie man mit kundenzentriertem Prozess-Design nicht nur das Kundenerlebnis verbessern, sondern auch durch die gewonnene Effizienz Kosten sparen kann. Die nachfolgende Diskussion hat verschiedenste Herausforderungen in diesem Zusammenhang aufgebracht, von denen das Thema «Incentivierung» als besonders wichtig und herausfordernd empfunden wurde.
«CX» Fundstücke
::Die digitale Visitenkarte
In der neuen digitalen Welt der sozialen Netze mutet es beinahe als Anachronismus an, Visitenkarten aus Papier zu tauschen. Mit Poken soll der Austausch von Adressdaten vereinfacht werden. Durch Berühren der Pokens wird der Kontakt hergestellt und auf der Poken-Webseite können dann die freigegebenen Adressdaten angesehen und verwendet werden. Besonders schön ist die Timeline, die den zeitlichen Verlauf der geschlossenen Kontakte darstellt.
Link zu Webseite: www.poken.com
::Broschüre für Hörgeräte
Als Kundenbindungsmassnahme hat ein Hörgerätehändler eine kleine Broschüre entwickelt, die auf viele Fragen im Alltag von Hörgerätnutzern eine Antwort bietet bzw. auf den Service des Händlers verweist und damit Hilfe anbietet.
::Der Internet Hase
Internet ganz neu erleben kann man mit Nabaztag. Einm Gerät in Form eines stilisierten Hasen, das verschiedene Informationen aus dem Internet vorlesen kann, wie z.B. Wetterberichte, Börsennews oder beliebige RSS Feeds. Um das Hasen-Konzept wurde noch eine Menge weiterer Services entwickelt, die Interaktionen und die Verbindung von realer und virtueller Welt ermöglichen.
Link zur Webseite: www.nabaztag.com
Prozesse wie am Schnürchen
Mit einer besonderen Ausgangslage sah sich Nicole Knuchel bei Swisscom konfrontiert. Aufgrund verschiedener technischer Änderungen wurde es notwendig, den Notifikations- und Bestellprozess von verschiedenen Swisscom Produkten zu überarbeiten. Nicole hat die Gunst der Stunde genutzt und das Redesign des Prozesses aus Kundensicht in Angriff genommen. Dieser wurde in Form von Customer Journeys aufgezeigt. Mit Motivinterviews wurde über die reine Zufriedenheit mit den einzelnen Prozessschritten auf die Ausprägung der vier Grundmotive «Kontrolle», «Selbstwert», «Bindung», «Lust» der Kunden geschlossen. Mit diesen neuen Daten wurden Grundregeln abgeleitet, wie ein Bestellprozess und die damit verbundene Kommunikation idealerweise aussehen sollte. Der neue Prozess wurde in einer Prototyping-Phase mit Kunden getestet und weiter verfeinert. Das letztendliche Resultat wurde in einer Pilotphase breit getestet und hat für bemerkenswerten Erfolg gesorgt: die Anzahl Support-Anfragen hat sich drastisch reduziert. Genau deshalb ist dieses Fallbeispiel auch so eindrücklich. Durch den Fokus auf die Kunden konnte nicht nur das Prozesserlebnis verbessert, sondern gleichzeitig auch durch die Reduzierung der Supportanfragen eine deutliche Kostenreduktion erzielt werden, so dass sich das Projekt in sehr kurzer Zeit amortisieren wird.
Die anschliessende Diskussion bezüglich des Potentials von Prozessoptimierung aus Kundensicht hat eine Herausforderung ins Zentrum gestellt: Incentivierung der Prozessteilnehmer – der internen und vor allem auch der von externen Partnern. Aufgrund der intensiven Diskussion und des offensichtlichen Bedarfs, werden wir das Thema in einer der nächsten Veranstaltungen ausführlicher behandeln.
Bericht vom Customer Experience Forum 2
In einem kurzen Überblick haben wir die wichtigsten Stationen im Verlauf des Tages zusammengefasst, welche auch auf unseren «Customer Experience»-Seiten erläutert sind: http://topics.stimmt.ch/customer-experience-forum-2/
Weitere Veranstaltungen
Wir freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen, die weiterhin am 1. Mittwoch im Monat stattfinden werden. CX-Pioniere sind eingeladen ihre Fallbeispiele, Erfahrungen oder Herausforderungen in diesem Rahmen zu präsentieren. Interessenten wenden sich bitte an Helmut Kazmaier.
Customer Experience Forum 2 – Unternehmen fokussieren immer mehr auf Kundenerlebnisse
Am 17. Juni sind 40 Customer Experience Pioniere dem Ruf von Swisscom und Stimmt nach Bern ins BrandGym gefolgt. 23 Organisationen aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und dem Vereinigten Königreich waren vertreten. Allen gemeinsam: die Begeisterung für Customer Experience.
Eine weiterführende Zusammenfassung des Tages gibt es auf unserer Customer Experience Webseite: http://topics.stimmt.ch/customer-experience-forum-2/
Christina Taylor, Head Brand Experience von Swisscom hat das Forum eröffnet. In ihrer Keynote hat sie vom Weg und der strategischen Bedeutung von Customer Experience (CX) bei Swisscom berichtet. Danach haben vor allem die Teilnehmenden Inhalte beigesteuert. Neben den Fallstudien von SAP, A1 Telekom Austria, Swisscom sowie der Ergo Versicherungsgruppe, wurden CX Herausforderungen aus dem Plenum gestellt und in Kleingruppen diskutiert. Diese reichten von der Vision eines neuen Postomaten, über den Einfluss von Social Media auf das Kundenerlebnis bis zum Szenario Access vs. Ownership. Ein weiteres Highlight waren die 40 CX Fundstücke, die von den Teilnehmenden mitgebracht worden sind und den ganzen Tag über in einer Vernissage zum Bewundern, Schmunzeln und Diskutieren eingeladen haben.
Das Customer Experience Forum 2 war ein würdiger Nachfolger und hat eine deutlich sichtbare Entwicklung durchgemacht. Das eigene CI/CD, professionelle Druckerzeugnisse und Organisation haben deutlich gemacht: das Customer Experience Forum ist keine Eintagsfliege. Im Gegenteil. Es entwickelt sich zu einem bedeutenden Treffpunkt für CX-Pioniere im deutschsprachigen Raum.
Alle Teilnehmenden begrüssten den intimen und interaktiven Charakter des Forums. So kam es wieder zu einer interessanten Mischung aus Erfahrungsaustausch, gemeinsamer Diskussion und Networking. Dazu beigetragen hat auch die inspirierende Atmosphäre des Swisscom BrandGym.
Das ausschliesslich positive Echo während und nach dem Forum bestätigen das grosse Bedürfnis für derartigen Austausch. Dieses besteht vor allem deswegen, weil immer mehr Firmen in der Schweiz und im europäischen Ausland sich auf die Erlebnisse ihrer Kunden als strategisches Differenzierungsmerkmal fokussieren. Dieser Entwicklung tragen wir mit dem Customer Experience Network Rechnung und laden interessierte Unternehmen ein, sich anzuschliessen. Nehmen Sie dazu mit uns Kontakt auf.
Zum Schluss möchten wir die Gelegenheit nutzen, allen Teilnehmenden für ihren aktiven Beitrag zum Erfolg des Forums zu danken. Insbesondere möchten wir dem Team von Swisscom für ihre Gastfreundschaft und den unglaublichen Aufwand, ohne den das Customer Experience Forum nicht möglich gewesen wäre, danken.
Wir freuen uns schon auf das nächste Forum (voraussichtlich im November) und das zwischenzeitliche Zusammenkommen beim CEN-Xchange jeden ersten Mittwoch im Monat.
Multikanal Kundenerlebnis und Return on CX – CEN-Xchange 10.06
Wieder in der gewohnten Umgebung des Stimmt Büros gab es dieses Mal anhand eines Projektbeispiels einen Einblick in die Welt des Online-Banking verbunden mit der Herausforderung, einen gleichsam sicheren wie komfortablen Zugang zu gewährleisten. Zudem haben wir unsere neu gewonnen Erkenntnisse im Theaterspiel angewendet (siehe CEN-Xchange 10.05) und einen Projektausschuss für ein CX-Projekt nachgespielt. Genug Stoff also für einen Abend voller Erkenntnisse, Einsichten und Erlebnisse.
«CX» Fundstücke
::Flugticket auf dem Handy
Diese Neuerung senkt nicht nur die Kosten für die Fluggesellschaften und rettet dem einen oder anderen Baum das Leben, sie ermöglicht dem geneigten Fluggast (mit ausschliesslich Handgepäck) ein entspanntes Boarden ohne vorheriges Anstehen am Check-In.
::US Online-Hemdenschneider setzt auf intensive Kundenbetreuung
Der Online-Service www.blank-label.com ermöglicht seinen Kunden die aktive Mitgestaltung von Hemden. Das ist nicht neu, wird aber gut umgesetzt. Neu ist die Chat-Box, die sich nach 90 Sekunden automatisch öffnet und die dem Kunden tatsächlich Live-Support während des Einkaufs ermöglicht. Dieser Service fügt sich nahtlos in die konsequente Ausrichtung auf das Kundenerlebnis ein.
Wie ein frühzeitiger Test die E-Banking Kunden einer Grossbank vor einem bizarren Login-Erlebnis bewahrt hat
Im Beispiel einer Grossbank ging es darum, wie ein technisch einwandfreies Produkt beim Kunden völlig versagt und zwar auf allen Kanälen.
Diese Erkenntnis hat nicht nur die Kunden, sondern auch die Bank vor Schaden bewahrt.
Die Bank plante ein neues Login-Verfahren, das eine hohe Sicherheit versprach. Technisch gesehen war das Produkt ausgereift und funktionierte einwandfrei – sofern man es richtig bediente. Doch damit hatten die Kunden im Test so einige Mühe. Niemand konnte sich auf Anhieb einloggen. Die beigelegte Bedienungsanleitung half nur den technisch versierten Nutzern weiter. Die ebenfalls im Test simulierte Hotline konnte in diesem Fall nicht weiterhelfen, da die Probleme bei der Bedienung ohne Sichtkontakt nahezu unlösbar waren. Mit den aus dem Test gewonnen Erkenntnissen konnten die zu erwartenden Kosten durch steigenden Serviceaufwand prognostiziert werden. Neben den monetären Auswirkungen konnte man den Unmutsäusserungen der Probanden entnehmen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenso die Kundenbeziehung in Mitleidenschaft gezogen worden wäre, hätte man das System eingeführt. Schlussendlich ist das System am Kunden gescheitert und nicht umgekehrt. Eine alternative Lösung hat sich durchgesetzt, die bei den Kunden sehr viel Anklang gefunden hat. Am Ende haben Kunden und Bank profitiert.
Return on CX oder wie sag ich’s meinem Chef?
Diese Frage hören wir immer wieder. Die Leute, die sich mit dem Thema Customer Experience auseinandersetzen, sind sich in der Regel sehr schnell einig. Das Erlebnis des Kunden ist ein wichtiger Baustein für eine langfristige und gute Kundenbeziehung. Produkte und Dienstleistungen am Kunden auszurichten ist danach eine logische Folgerung. Doch die Konsequenz daraus, die Kundensicht in den entsprechenden Projekten mit den geeigneten Methoden zu berücksichtigen, wird nicht immer gezogen. Die Gründe dafür sind mannigfaltig.
Es gibt also auf der einen Seite Projektmitarbeitende, die ihre Projekte nach den Kunden und deren Bedürfnissen ausrichten wollen, und auf der anderen Seite ein Management, das – häufig weit weg vom Kunden – die Dinge ausschliesslich aus der Firmenoptik betrachtet. Diese Situation haben wir mit einer Management-Gruppe und einer Projektgruppe nachgestellt, die miteinander diskutierten. Aus den zahlreich vorgetragenen Argumenten sollen vier hervorgehoben werden, die unsere Manager besonders überzeugt haben:
1. Die Chance auf Innovationen: zusätzliche Produkte und Dienstleistungen, die aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse über die Kunden entwickelt werden können.
2. Investitionsschutz und Eintrittsbarriere: Produkte und auch Dienstleistungen können heutzutage relative leicht kopiert werden. Eine konsequente Ausrichtung auf das Kundenerlebnis mittels einem System aus Produkten, Dienstleistungen sowie den weiteren Berührungspunkten mit den Kunden ist dagegen nur schwer kopierbar. Als vielzitiertes Beispiel dient Apple. Ein schlichtes Plagiat des iPhones (das es tatsächlich gibt) genügt nicht, um Apple ernsthaft in Bedrägnis zu bringen. Ein so über das Erlebnis besetzter Markt ist nur schwer von einem Konkurrenten anzugreifen.
3. Kostenersparnis: Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Fehlentwicklungen am Kunden vorbei werden verhindert. Entwicklungen können zielgerichteter erfolgen – unnötige Features werden erst gar nicht entwickelt. Kunden werden bereits in der Entwicklung berücksichtigt – daraus resultiert eine höhere Akzeptanz sowie geringere Support-Kosten.
4. Kundenloyalität und Weiterempfehlung: Wenn es ein Unternehmen schafft, seine Kunden nachhaltig zu begeistern und eine tiefere Bindung aufzubauen, da es Bedürfnisse und Motivatoren besser versteht, werden die Kunden es eher weiter empfehlen und eine grössere Loyalität empfinden.
Von Management-Seite wurde quantifizierter Mehrwert gefordert, um eine Abwägung von Aufwand und Nutzen zu ermöglichen. Dieser Wunsch ist verständlich, konnte aber in dieser Simulation aufgrund fehlender Informationen über unser fiktives Unternehmen und der kürze der Zeit nicht geliefert werden.
Dieser Beitrag soll mit dem Zitat eines Teilnehmers enden, der erklärt hat: «Ich habe mich für die Gruppe der Chefs entschieden, weil ich verstehen wollte, warum man sich gegen Kundenzentrierung sperren könnte. Es ist mir nicht gelungen.»
Jeff Bezos und Versicherungen – CEN-XChange April 2010

Jeff Bezos, CEO Amazon
Jeff Bezos, der CEO von Amazon, war bei Stimmt im Keller – in Gedanken. Seine Zitate sind Leitplanken im Stimmt Customer Experience Talk, den Helmut am CEN-XChange uraufgeführt hat. Helmut zeigte überzeugend auf, warum Customer Experience und der Fokus auf die Kunden ein Wettbewerbsvorteil ist, dass sich ein Kundenfokus rechnet und wie Unternehmen weltweit und in der Schweiz (Swisscom, Migros, BMW Finanzdienstleistungen und andere) diesen Wettbewerbsvorteil für sich nutzen. Er gab Anstösse für erste Schritte, die helfen die «Geisteshaltung Customer Experience» in jedem Unternehmen zu verankern. Den Customer Experience Talk halten wir gerne auch bei Ihnen im Unternehmen. Setzen Sie sich mit Helmut Kazmaier in Verbindung.
Danach erzählte uns Fulvio Elia von axa-Winterthur wie er als Produktmanager Sachversicherungen KMU ein Produkt radikal vereinfachen und danach über ein Fine-Tuning ein für Kunden optimaleres Produkt entstehen konnte. Ein schöner Case, der zeigt, wie auch bottom-up einiges in Sachen Kundenorientierung gemacht werden kann.
Die Diskussionen kreisten vor allem um die Themen:
- Business Nutzen von Customer Experience (ja, es ist bewiesen)
- Customer Experience ist nicht nur Customer Service, sondern ein ganzheitlicher Ansatz
- Incentivierung des Vertriebs: Leider oftmals immer noch produktezentriert, nicht kundenzentriert.
Vielen Dank den 15 Customer-Experience Enthusiasten, die den Weg an die Korneliusstrasse gefunden haben.
Die CX-Fundstücke dieses Mal:
«Denken Sie endlich XXL» , das neue Buch von Customer Experience Guru Bernd Schmitt, empfohlen von Beat Aebischer.
Der Artikel «The Outside in Approach to Customer Service» von Ranjay Gulati empfohlen von Glenn Oberholzer. Vom gleichen Autor den Podcast und sein neues Buch «Reorganize for Resilience – Putting the Customer at the Center of your Business»





















