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Carsten Schloter (CEO Swisscom) am CX Forum 5

 

 

 

Das Programm für das Customer Experience Forum 5 steht!

Mit dabei ist Carsten Schloter, CEO Swisscom. In der Key-Discussion stellt er sich zusammen mit Christina Taylor, Head of Best Experience Swisscom folgenden Fragen zum Thema Design Thinking: Kann sich ein Unternehmen eine konsequente Ausrichtung auf CX überhaupt leisten? Kann man es sich leisten, dies nicht zu tun? Ist Design Thinking angeboren oder als Unternehmen lernbar?

Ausserdem mit dabei am CX Forum 5:

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Customer Experience Forum 5 – Jetzt bewerben!

 

 

 

Die Bewerbungsphase für das Customer Experience Forum 5 am 10. November 2011 hat begonnen.

Was ist das CX Forum

Das CX Forum bringt engagierte Menschen mit einem Herz für Customer Experience in einen aktiven Dialog zusammen, um gemeinsam mehr zu erreichen. Das Forum ist etwas zwischen Konferenz und Unconference. Wir bieten einen inspirierenden Rahmen und sorgen für die richtige Mischung aus interessanten Personen, die etwas zu sagen haben. Der Inhalt kommt hauptsächlich aus der Community.

Wer teilnehmen kann

Um die Atmosphäre und einen möglichst grossen Nutzen für alle Beteiligten gewährleisten zu können, ist die Anzahl Plätze auf 50 limitiert. Um eine Teilnahme bewerben kann sich jeder, der sich von der Beschreibung des CX-Forums angesprochen fühlt und der Überzeugung ist, einen aktiven Beitrag leisten zu können.

Mehr dazu findet ihr auf der CX Forum Seite: CX Forum 5

Zum Bewerbungsformular geht es hier: Onlineformular für Bewerbung

Wir freuen uns auf viele neue und auch bekannte Gesichter.

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Speed Creation schafft effizientere Projekte – CEN-Xchange September

Zum CEN-Xchange im September zeigte Matthias Pohle auf, wie Ideen mit einer Speed Creation soweit konkretisiert werden, dass sie in Projekten umgesetzt werden können. Die Speed Creation verbindet dabei Elemente aus dem Customer Experience Design mit Methoden aus dem Projektmanagement und der Softwareanalyse.

Dazu fanden sich 13 Pioniere im Stimmt Office ein, welche diese Methode, die im Februar 2010 entwickelt wurde, näher kennenlernen wollten, um Projekte erfolgreicher und effizienter gestalten zu können.

Speed Creation hat das Ziel, in einem kleinen interdisziplinären Team, während eines drei tägigen Off-sites, die Basis für ein Projekt zu kreieren und die high-level Requirements für alle Aspekte der Produktentwicklung zu erstellen. Damit können alle direkt involvierten Personen auf einen gemeinsamen Wissensstand gebracht und die Projekteffizienz gesteigert werden.

Im Fokus stehen dabei die folgenden Ziele:

:: Die Voraussetzungen
Damit ein solcher Speed Creation Workshop erfolgreich wird, gibt es einige Anforderungen an die Teilnehmer und Organisatoren.

Das Team muss interdisziplinär zusammengesetzt sein, über die notwendigen Skills verfügen, sowie die Möglichkeit haben, drei Tage an einem Off-site Workshop teilzunehmen. Eine Voraussetzungen, die es erschwert Kunden mit einzubeziehen. Weiter sollten die Teilnehmer die Fähigkeit besitzen, offen zu kommunizieren, auch einmal ein Problem im Raum stehen zu lassen und auch halbfertige Erkenntnisse mit der Gruppe zu teilen, so dass diese gemeinsam weiter entwickelt werden können.

Der Erfolg des Workshops hängt zudem zu einem grossen Teil vom Moderator ab, der die drei Tage minutiös strukturieren und anschliessend alle Erkenntnisse dokumentieren muss, so dass sich die Teilnehmer ausschliesslich auf die Inhalte konzentrieren können.

:: Der Prozess
Der Prozess selber ist so gestaltet, dass die drei Tage einer klaren Struktur folgend und jeden Tag diverse Workshops stattfinden zu einem definierten Thema:

In den Workshops wird die high-level Kundenerlebnisskette in einzelne Use Cases aufgebrochen, die anschliessend mittels einem UML Spezifikationsschema aufgeschrieben werden.

Die erarbeiteten Ideen werden täglich jeden Abend einem Realitätscheck unterzogen, indem die Resultate einer externen Jury präsentiert werden. Diese hat dabei die Möglichkeit, zu den erarbeiteten Ergebnissen Feedback zu geben und auf Validität zu überprüfen. Die Jury erlaubt es die möglichen Projekt-Stakholders oder sogar Kunden einzubeziehen, die damit zum einen wertvolles Feedback geben können und zum anderen auch gleich in das Projekt einbezogen werden, was einer späteren Implementierung der Lösung sehr zuträglich ist.

:: Die Erfolgsfaktoren
Für das gelingen dieser Speed Cretaion Workshops gibt es einige Erfolgsfaktoren zu beachten:

  1. Klärung der Erwartungshaltung bezüglich der Ausgangssituation. Es wird 80% eines Projektes gemacht, aber nicht 100%.
  2. Customized Speed-Creations, wobei die WS-Module individuell je nach den Bedürfnissen des Projektes zusammengestellt werden
  3. Konstruktives, konzentriertes Arbeiten ohne Ablenkung – Die Teilnehmer sind out-of-office.
  4. Feedback durch eine kompetente Jury.
  5. Interdisziplinäres Team mit Teilnehmern aus operativen Bereichen
  6. Dokumentation durch die Moderatoren während des Off-sites. Anschliessend muss dies jedoch durch die Projekt Manager weitergeführt werden.

:: Das Fazit
Das Ziel der Speed Creation Methode besteht darin, alle relevanten Projektteilnehmer auf ein Projekt einzustimmen und den Erfüllungsgrad einer Idee für alle Teilnehmer auf 80% zu heben. Es ist nicht das Ziel die komplette Detailspezifikation auszuarbeiten. Dabei gibt es dem Team jedoch die Chance sich intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen, alle auf den gleichen Stand bezüglich des Ziels zu heben und bereits viele der betroffenen Anspruchsgruppen einzubeziehen, was das gesamte Projekt anschliessend viel effizienter macht.

Die Speed Creation Methode wird fortwährend weiter entwickelt und Matthias Pohle arbeitet daran, diese ebenfalls zu veröffentlichen. Weitere Informationen dazu findet man auf ihrem Twitter Stream und dem Blog. Die Folien zum Vortrag können hier heruntergeladen werden.

Video vom Vortrag:


:: CX Fundstücke
upc cablecom Bestellprozess – Gut visualisierter Bestellprozess mit einfacher Möglichkeit zum Package-Bundling.

The Birdy – Ein äusserst simples Tool um die persönlichen Finanzen zu verwalten mit einem E-Mail pro Tag alle Ausgaben erfassen.

Abstract – Eine Buchreihe des Think Tanks der Bank Sarasin, diese enthält sehr gute Visualisierungen komplexer statistischer Daten.

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CX Forum 4 Fallstudie: Vom Start-up in die Reifephase mit CX

Alles für alle?

Der Markt für Fotobücher ist hart umkämpft. Bei über zwanzig Anbietern kann man aus seinen Ferienschnappschüssen aufwändige Bücher machen lassen. Myphotobook.com wollte alles für alle bieten und ging dabei im Marktgetöse unter. Bis sie sich näher mit ihren Kunden beschäftigten.

Positionierung ist ebenso wichtig wie Software

Es gibt keine Fotobuch-Software, die allen Nutzern gleich gut gefällt. Was für den einen nicht komplex genug ist, darf für den andern nicht einfach genug sein. Myphotobook.com hat durch Befragungen fünf Nutzergruppen definiert. Zwei davon, die besonders viel Zeit in ihre Bücher investieren, sind nun die Kernzielgruppe. Um sie optimal zu bedienen, entwarf man aufgrund der Erkenntnisse aus den Interviews idealtypische Personas.

Spass beim Pixelschubsen

Die anvisierten Nutzer haben Sinn für Qualität. Sie wollen verschiedene Fotopapiere zur Auswahl, ihre Fotos auf dem iPad bearbeiten oder ihre Bücher an mehrere Adressen versenden. Die Liste an Spezial-Features wird immer wieder erweitert – allerdings erst nachdem man ihre Sinnhaftigkeit an den Personas getestet hat. So verschwendet myphotobook.com keine Ressourcen mehr damit, alles für alle bieten zu wollen. Sondern konzentriert sich darauf, der beste Anbieter für die Zielgruppe zu sein. Und sich klar von den Konkurrenten abzuheben.

Mehr zur Erfolgsgeschichte von myphotobook.com lest ihr hier.
Myphotobook PDF

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CX Forum 4 Fallstudie: An allen Ecken und Enden Customer Centered Design

Am vierten Customer Experience Forum zeichnete sich in Diskussionen und bei Fallstudien ab, dass CX-Pioniere nicht immer ein leichtes Leben haben. Sie müssen oft Überzeugungsarbeit auf allen Ebenen leisten. Markus Hohl von Telefonica O2 UK aber zeigte, wie Customer Centered Design flächendeckend im Unternehmen eingeführt werden kann.

Aus Kunden Fans machen

O2 in Grossbritannien konnte sich eigentlich nicht beklagen: 22 Millionen Kunden, aktive Touchpoints in allen sozialen Medien, sogenannte Gurus, die Kunden in den Shops beraten … Das Unternehmen hatte offenkundig schon in der Vergangenheit einiges richtig gemacht. Doch O2 wollte noch besser werden. Nicht unbedingt mehr, sondern bessere Kunden waren das Ziel. Fans sind treu, lassen mehr Geld im Unternehmen, verzeihen Fehler, empfehlen weiter.

Customer Experience als zentraler Faktor

O2 sollte sich für die Kunden immer gleich gut anfühlen. Jeder Prozess im Unternehmen wurde mit Blick auf den Kunden designt. Zum interdisziplinären Team, das für das neue Customer Centered Design zuständig war, gehörten alle Stakeholder und der CEO. Eigene Komitees durften Entscheidungen fällen und Erfolge kontrollieren. Die Mitarbeiter wurden motiviert und ausgebildet.

Das Unternehmen ist damit auf gutem Weg. Kunden, Mitarbeiter und die Zahlen geben ein gutes Feedback. Näheres zur konsequenten Kundenorientierung bei O2 lest ihr hier.

O2 Customer Centered Design PDF

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CX Forum 4 Fallstudie: Design-Studenten lösen Marketing-Rätsel

Von der School of Design Thinking sind wir gute Lösungen für CX Probleme gewöhnt. Aber was die Studenten am vergangenen CX Forum präsentiert haben, war doch besonders eindrucksvoll.

Verkaufsschlager im Osten, Ladenhüter im Westen

Die jungen Leute sollten für die Robert Thomas Metall- und Elektrowerke herausfinden, warum sich der Thomas-Staubsauger nur in Osteuropa hervorragend verkauft. Das besondere am Gerät ist der Wasserfilter. In ihm wird der aufgesogene Dreck aufgefangen. Die Reinigungsleistung ist grossartig, und der Preis des Geräts wird akzeptiert. Trotzdem stagniert der Verkauf im Westen.

User Journey hilft bei der Detektivarbeit

Ein Test in der WG ergab: die Montage des Geräts ist kompliziert. Und das Lesen der Gebrauchsanweisung dauert unerfreulich lang. Am schlimmsten aber fanden alle Versuchskaninchen das Ausspülen des verdreckten Wasserfilters.

Quick Wins und ein ganz neues Gerät

Die Verpackung und die Betriebsanleitung liessen sich schnell so ändern, dass sie den Kundenbedürfnissen nach Einfachheit entgegenkommen. Das Hauptproblem aber, das unterschiedliche Ekelempfinden in Ost und West, erforderte neues Denken. Die Studenten erträumten sich einen Sauger, der Dreckwasser über einen Superabsorber in Kompost verwandelt. Und die Ingenieure konnten tatsächlich so einen Prototypenbauen.

Die ganze Geschichte lest ihr hier:
HPI School of Design Thinking PDF

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CX Forum 4 Fallstudie: Vom Bohren dicker Bretter

Nicht immer läuft bei CX-Projekten alles rund. Wie Dôn Nguyen Quang am vierten Customer Experience Forum berichtete, hat Six Multipay eine bewegte CX-Geschichte hinter sich – erfreulicherweise mit Happy End.
Schon vor fünf Jahren hatten die CX-Pioniere dort durch eine Befragung festgestellt, dass die Kunden zwar Kartenterminals und die dazu gehörigen Services bezogen, sich aber vom Unternehmen kaum ernst genommen fühlten und deshalb extrem wechsel-gefährdet waren. Die Quick-Wins waren schnell umgesetzt: Der Aussendienst und das Kundenmagazin wurden aktiviert. Um grundlegend kundenorientierter zu werden, begann Multipay dann mit marktorientierter Segmentierung.

Bedürfnisse von fünf Kundensegmenten

Die Detailhändler, die ihren Kunden Kartenzahlungsterminals zur Verfügung stellen, setzen unterschiedliche Prioritäten. Einige sind sehr preisbewusst, andere eher sicherheitsorientiert, noch andere sehr technologie-affin. Jedes dieser Segmente bekam nun eigene Mailings, bei dem jeweils andere Produkteigenschaften der Terminals herausgestrichen wurden.

Dranbleiben lohnt sich

Nach der Neuformation zu Six Multipay sollte die Kundenorientierung weitergehen. Doch das Management trat auf die Bremse. Dienstleistungspakete, die Terminals und Service gemeinsam betroffen hätten, durfte es nicht geben. Doch heute, drei Jahre später, haben sich die Ideen der CX-Profis durchgesetzt.
Was den Kunden von Six Multipay nun geboten wird, lest ihr hier:
SIX Multipay CX in der Praxis PDF

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CX Forum 4 Fallstudie: Menschen sind mehr als nur ganz Ohr

Wer wie Sonova Hörgeräte herstellt, musste sich bisher nicht unbedingt mit Customer Experience auseinandersetzen. Das haben wir beim CX-Forum 04 gelernt. Die Hörgeräte werden über Hörgeräteakustiker, also B2B, verkauft. Kontakt zum Endkunden gibt es eigentlich nicht. Doch die Marktforscher bei Sonova haben herausgefunden, dass von tausend potentiellen Kunden gerade mal 150 tatsächlich ein Hörgerät kaufen. Eine Ursache für diese magere Ausbeute liegt in der unbefriedigenden Customer Experience.

Mit Patient Journey vor’s Management

Im direkten Kundenkontakt kam die Erkenntnis: Hörverlust wird von vielen als peinlich empfunden. Sieben Jahre dauert es, bis Schwerhörige Hilfe suchen. Und der Gang zum Akustiker ist häufig alles andere als ein freudvolles Erlebnis: Sieben bis acht Termine, viele Hörtests und eine beängstigende Technik sind zu überwinden, bis man wieder die Vögel singen hören kann. Kein Wunder, dass so viele potenzielle Kunden im Prozess verloren gehen. Vier Meter breit ist die Patient Journey, mit der die CX-Pioniere bei Sonova dem Management deutlich machen, an welchen Punkten es im Kundenerlebnis hapert.

Neue Services für die neue Kundenbeziehung

Heute steht nicht mehr das Ohr, sondern der ganze Mensch im Zentrum der Kundenbeziehung bei Sonova. Die Kunden sollen sehen, dass sie bei Sonova nicht nur ein Hörgerät kaufen, sondern auch weiter begleitet werden. Die Weiterempfehlungsrate soll auf 80 Prozent steigen.

Wie Sonova das schaffen will, lest ihr hier.
Vom Hörgerät zur Kundenbeziehung PDF

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CX Forum 4 Fallstudie: Raus aus dem ruinösen Preiskampf

Die Swisscom hat es mit ihrem neuen Bundle „Vivo Casa“ geschafft, die Abwärtsspirale bei den Preisen für Festnetz-Telefonie, Internet und Digital TV zu durchbrechen. Beim vierten Customer Experience Forum trat Nico Castagna, Experience Developer bei Swisscom, den Beweis an, dass Kunden durchaus bereit sind, für einen Mehrwert einen guten Preis zu bezahlen. Er gehört zu einem interdisziplinären Team, das mit Unterstützung von Top-Management und CEO das neue Angebot geschaffen hat.

„Erlebnis Swisscom“ geplant

Für das Design hat das Team die Kundenreise, wie sie sein sollte, auf einem Plakat visualisiert. Damit war klar, wo es Kunden-Interaktionspunkte gibt und wie sie das Kauf-Erlebnis beeinflussen. Die CX-Profis scheuten sich nicht, von anderen Branchen zu lernen. Bei McDonald‘s beispielsweise kann man sich aus einzelnen Bestandteilen ein persönliches Menü zusammenstellen – das kann man bei Vivo Casa auch. Bei der Orientierung hilft das Sterne-System der Hotellerie. Das Angebot reicht vom 3-Sterne Basis-Paket bis zum 4-Sterne Top-Paket.

Kollegen als erste Kunden

Die Kollegen aus Contactcentern und Shops waren nicht nur wichtigen Informanten für das Team, sondern auch die ersten Kunden. Die Begeisterung für Vivo Casa wirkte ansteckend, weil diejenigen, die es verkaufen sollen, in die Entwicklung einbezogen waren. Und weil die Kundenberater auf allen Vertriebskanälen entsprechend geschult wurden, überträgt sich die Freude am Produkt nun offenkundig auch auf die Kunden.

Näheres zum Experience Design bei Vivo Casa lest ihr hier:
Swisscom Mehr drin für Sie PDF

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CX Forum 4 Referat: Wie das Internet Kaufentscheidungen verändert

Die „Pre-Consumer-Era“ der siebziger Jahre und die „Post-Consumer Era“ heute sind eigentlich gar nicht so unterschiedlich. Beide Konsumentengruppen schauen auf’s Geld. Das gefühlte Budget nach der Finanzkrise ist wesentlich kleiner als noch vor vier Jahren, erzählte Professor Nils Hafner von der Hochschule Luzern und vom Customer Competencies Institut am vierten CX Forum. Ein Punkt aber sorgt dafür, dass Kaufentscheide heute völlig anders gefällt werden: Früher hatte der normale Konsument rund 50 Personen, die er vor einem Kauf um Rat fragen konnte. Heute ist das Empfehlungsnetzwerk vieler Käufer dank Internetkontakten auf bis zu 2500 Personen angewachsen.

Erleben – bewerten – weiter empfehlen

Um so wichtiger ist es, jeden bestehenden Kunden glücklich zu machen. Zum einen, weil ein glücklicher Kunde auch Fehler verzeiht (die schliesslich immer mal passieren können). Zum anderen, weil ein glücklicher Kunde von seinen positiven Erlebnissen erzählt. Aber vor verärgerte Kunden erzählen dies gern weiter. Twitter, Facebook oder Youtube verbreiten Erfahrungsberichte zu Produkten und Services in Windeseile. Und jeder kann sie googlen!

Touchpoints wenigstens überwachen, besser beeinflussen

Ein Unternehmen sollte wenigstens wissen, was über die eigenen Marken im Internet kursiert. Ignorieren der neuen Medien hält CRM-Experte Hafner für lebensgefährlich. Die hohe Schule wäre es, alle Berührungspunkte, die ein Kunde zum Unternehmen haben könnte, selbst zu gestalten.

Mehr zur Bedeutung von Social Media für Unternehmen und den Vortrag von Prof. Hafner lest ihr hier.
Kundenerlebnisse Systematisch gestalten PDF

 

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